Reisen - Vorweihnachtszeit in New York | The Nina Edition

*Diese Blogpost enthält Tipps, die als Werbung erscheinen können. Alle genannten Produkte oder Dienstleistungen wurden selbst bezahlt. Der Blogpost entstand unabhängig von jeglicher Kooperation.




Wir haben uns dieses Jahr einen Wunsch auf unserer Bucket List erfüllt und sind in der Vorweihnachtszeit nach New York geflogen. Tatsächlich waren der Lieblingsmann und ich schon viermal zusammen dort. Eine unserer ersten gemeinsamen Reisen war ein Silvestertrip nach New York. Damals haben wir in New Jersey in einem dekadenten fünf Sterne Hotel gewohnt und hatten ein riesiges Touriprogramm inklusive. Dazu zählten eine vierstündige Stadtrundfahrt, eine Schifffahrt, das WTC-Memorial, das Empire State Building, ein Helikopter Rundflug und eine Silvesterparty auf einem Schiff mit Blick auf die Skyline und die Freiheitsstatue. Damals haben wir also eine Vielzahl der "Must-See"-Spots bereits erkundet, so dass wir uns seit dem in der Stadt die niemals schläft, einfach treiben lassen können.



2015 waren wir fünf Tage dort und ich habe Euch fünf Touren inkl. einer Empfehlung für eine Street Art Tour und den Besuch einer Schokoladenfabrik zusammengefasst (→Blogpost). 2017 waren wir im Sommer erneut in New York und haben neben ein paar neuen Foodie Hotspots, das MoMa sowie das neue One World Observatory besucht (→Blogpost) und der Lieblingsmann hat mir bei einem Picknick im Central Park, die Frage aller Fragen gestellt. Es gibt nun also schon so einige Blogposts mit Tipps für New York City auf diesem Blog. Dieser Blogpost ist daher als Ergänzung zu sehen. So gibt es Spots, die wir immer wieder besuchen, immer neue Foodie-Hotspots, an denen ich nicht vorbeikomme und natürlich ganz besondere Plätze, die es nur in der Vorweihnachtszeit gibt. Auch dieses Mal sind allerdings Orte auf meiner langen Liste geblieben und neue dazugekommen, die ich mir für unseren nächsten Trip vorgemerkt habe. So habe ich entschieden, Euch wieder kleine halbtägige Touren zusammenzustellen, dieses Mal aber zu unterscheiden in: 

  • "immer wieder", 
  • "in der Vorweihnachtszeit", 
  • "neu", 
  • "Bucket List", 
  • "Mitbringsel".

Vorbereitung

Bei mir gibt es keine Reise ohne vorherige Recherche und Planung. Meine sieben Top-Online-Quellen für New York City habe ich Euch hier (→Blogpost) bereits zusammengestellt. Zwischen unseren Reisen sammle ich Ideen auf zwei Boards bei Pinterest: Hotels und New York Tipps. Darüber hinaus habe ich eine Vielzahl an Reiseführern gewälzt, die ich Euch alle am Ende des Blogposts vorstelle und bewerte.

1. Persönlicher Reiseführer und personalisierte Karten

Alle für mich interessanten Punkte übertrage ich in ein Word Dokument. Dabei recherchiere ich direkt die nächstgelegene Metrostation, sowie die Öffnungszeiten. Dafür eignet sich am besten eine Tabelle mit den Spalten: Name, Viertel, Adresse, Metrostation, Öffnungszeiten, Empfehlenswertes Gericht, Sonstiges. Für jede Reise gibt es ausserdem den Punkt "Bucket List". Darunter fallen Dinge, die ich unbedingt auf diesem Trip sehen oder machen möchte.

Habe ich einmal alles übertragen, sortiere ich die Spots nach Vierteln und bringe sie in eine sinnvolle Reihenfolge für einen Spaziergang. Dabei habe ich My Maps von Google für mich entdeckt. Damit habe ich persönliche Karten erstellt, die automatisch in meinem Google Drive gespeichert wurden. Die entsprechenden Screenshots habe ich in meine Datei eingefügt und darunter die Tabelle mit den Spots in der entsprechenden Reihenfolge eingefügt. Von dem jeweiligen Spaziergang habe ich einen Screenshot auf meinem Handy gespeichert, auf den ich unterwegs zugreifen konnte, ohne irgendetwas mitzuschleppen.  Damit ich die Screenshots unterwegs in den Unmengen an Fotos schnell finde, habe ich sie im Favoritenordner abgelegt. Haben wir einen Spaziergang bereits gemacht, habe ich alle dazugehörigen Dateien entsprechend von meinem Handy gelöscht, so dass ich immer den Überblick hatte, was wir noch anschauen können.

In der Vergangenheit habe ich die einzelnen Spaziergänge auch immer einzelnen Tagen zugeordnet. Das habe ich dieses Mal nicht gemacht und wir haben spontan je nach Wetter, Lust und Laune entschieden.

Die fertige Datei drucke ich mit einem Laserdrucker aus (Tinte verläuft dann nicht bei Feuchtigkeit) und speichere sie in meinen Emails oder der Cloud, so dass ich unterwegs darauf zugreifen kann. Das klingt nach sehr viel Arbeit, erspart mir aber alle Reiseführer mitzunehmen und gibt mir dennoch das Gefühl, nichts zu verpassen.

2. Tickets für Sportereignisse, Musical und Co.




Unsere New York Reisen inkludieren auch immer den Besuch von Sport-Highlights, Musicals oder Theater. Dieses Mal waren wir so z. B. bei den New York Knicks,


den New York Rangers und



den Brooklyn Nets.


Alle Tickets haben wir online über Ticket Master gekauft. Die virtuellen Tickets haben wir auf unseren beiden Handies und in der Cloud gespeichert, falls wir unsere Telefone verlieren oder beklaut werden. Wir waren immer ca. eine Stunde vor Spielbeginn vor der Halle. So hatten wir genug Zeit für Sicherheitskontrollen und Einlass, unsere Plätze zu suchen und beim Merchandise zu stöbern.



Außerdem schaue ich auch immer vorab nach Musicals. Dieses Mal haben wir uns Frozen  im St. James Theater angeschaut. Gebucht habe ich die Tickets über Broadway.com. Ich versuche immer Randplätze zu nehmen. Das ist aber sicherlich Geschmacksache. Wir fanden die Plätze auf dem Balkon in der ersten Reihe jedenfalls super (Balcony A 21 - A 23). Es müssen wirklich keine teuren Parkettplätze sein. Wir waren eine Stunde vor Beginn vor dem Theater, um unsere Tickets abzuholen und es hatte sich bereits eine lange Schlange mit Tickethaltern gebildet. Der Lieblingsmann hat sich dann angestellt und ich konnte mich durchschlängeln, die Tickets abholen und dann zu ihm stoßen, als sich die Schlange schon verkürzt hatte. Sonst hätten wir uns quasi zweimal anstellen müssen. Das nur als Tipp für Euch.



Außerdem habe ich natürlich recherchiert, was man in der Vorweihnachtszeit in New York quasi "machen muss". Immer wieder stieß ich bei meiner Recherche auf "The Christmas Spectacular" mit den Rockettes in der Radio City Music Hall. Also haben wir auch das vorab gebucht. Es handelt sich um eine ca. 1,5 stündige Music Show mit Tanz und ganz viel weihnachtlicher Stimmung. Uns hat es sehr gut gefallen. Auch hier würde ich Plätze im Mezzanine empfehlen. Die Videoinstallation wird vielfach in der Kuppel des Theaters gezeigt, die Ihr von dort besser seht als vom Parkett. Wir saßen im 3rd Mezzanine (Reihe H, Platz 708) und konnten super gucken. Auch hier empfiehlt es sich, eine Stunde vor Beginn vor dem Theater zu sein. Gebucht habe ich über einen Agent, den ich nicht empfehlen kann, aber auch das könnt Ihr über Ticketmaster über die offizielle Seite der Rockettes buchen. Wir würden es jedem empfehlen, der in der Vorweihnachtszeit nach New York reist. Falls Ihr noch Argumente für Eure Männer braucht: In der Radio City Music Hall finden alljährlich die sogenannten Drafts, also die Auswahlverfahren, für den amerikanischen Football statt.



3. Einpacken

Für eine USA Reise versuchen wir immer nur das Nötigste mitzunehmen und möglichst wenig und leicht zu packen. Meine Packtipps habe ich Euch hier schon mal zusammengefasst (→Blogpost). Neben einem schicken Kleid, einer Thermostrumpfhose, einem Thermolangarmshirt und meinen UGG-Boots habe ich vorrangig alte Sachen mitgenommen, die ich dort gelassen habe. Darüber hinaus würde ich Euch empfehlen, eine kleine möglichst leichte Tasche mitzunehmen und auch in ein kleines Reiseportmonee zu investieren. Ich hatte eine Mini-Bauchtasche dabei, die ich cross over unter meiner Jacke tragen konnte. Für den Lieblingsmann hat sich diese flache Brusttasche (*Affiliate Link) für die Wertsachen rentiert. Außerdem hatten wir immer einen Rucksack dabei, um Einkäufe, Wasser und Co. gut verstauen zu können. Denkt auch an Regenschirm und Sonnenbrille. Wir haben beides gebraucht.



Außerdem sind im Dezember eine sehr warme Mütze und Handschuhe unabdingbar. Ich habe auch meine Pulswärmer viel getragen, weil ich so die Finger frei hatte, um das Handy zu bedienen. Denkt auch an die Quittungen für bereits gebuchte Tickets, die Police Eurer Reisekranken- und Reiserücktrittsversicherung - sicher ist sicher. Nehmt unbedingt auch genug Bargeld mit. In den meisten Restaurants und Geschäften könnt Ihr zwar mit Kreditkarte bezahlen, aber einige Bars und In-Restaurants akzeptieren nur Bargeld. Außerdem war die Kreditkartenzahlung bei den meisten Metro-Kartenautomaten temporär nicht verfügbar. Empfohlen wird für eine Woche NYC 150 $ in Bar mitzunehmen. Ich persönlich fühle mich mit 300 $ wohler. Das Metro-Ticket hat übrigens für sieben Tage 33 $ gekostet.

Anreise



Wir haben über das Reisebüro unseres Vertrauens eine Pauschalreise mit Flug und Hotel gebucht. Das war für den Reisezeitraum das günstigste Angebot. Unser Direktflug von Lufthansa von Berlin-Tegel nach Newark wurde von United Airlines durchgeführt (Werbung | ohne Auftrag). Ich habe mir vorab mittels der Flugnummer den Flugzeugtyp und die "Bestuhlung" angeschaut, um festzustellen, ob es sich lohnt, vorher Sitzplätze zu reservieren. Auf unserem Flug gab es tatsächlich an den Fenstern zweier Reihen, so dass wir für ca. 150 € pro Person für beide Flüge Sitzplätze dazu gebucht haben (Werbung | ohne Auftrag). Außerdem habe ich das Reisebüro gebeten für mich veganes Essen vorab zu bestellen. Das hat bei United leider nur mäßig funktioniert. Wegen meiner Milchallergie hätte mir auch "milchfreies" Essen gereicht. Leider bietet United Airlines dieses nicht an, weswegen ich mich für lacto vegetarisch entscheiden musste. Das kann man dann auch nur anfragen und hat keine Rückantwort, ob es geklappt hat. Ich hatte dann zwar ein "special meal", das war aber lediglich vegetarisch und nicht milchfrei. Das Frühstück auf dem Rückflug war auch wirklich ein Witz und bestand nur aus ein paar Trauben und zwei Keksen, während es normalerweise ein Croissant gab. Ich würde Euch also empfehlen, entsprechende Alternativen mitzunehmen. 


Für uns war es der erste Flug nach Newark. Entsprechend war ich etwas nervös, was Einreise, Taxi und Co. angeht. Entlohnt wurden wir aber erst einmal mit einem tollen Blick auf die Skyline und die Freiheitsstatue beim Landeanflug. Mein Tipp: Sitzplätze auf der linken Seite wählen. Die Einreise verlief weitaus zügiger als zuletzt in JFK und funktioniert mittels Automaten. Entgegen der Informationen auf der Flughafenwebseite gab es dann doch eine Flatrate für das Yellow Cab nach Manhattan zu der noch Mautgebühren und Trinkgeld dazukommen (Werbung | ohne Auftrag). Wir haben auf dem Hinweg also insgesamt 100 $ und auf dem Rückweg 125 $ gezahlt. Sowohl die Flatrates für die Yellow Cabs als auch Uber variieren ja nach Fahrtaufkommen. Besonders bei der Rückreise solltet Ihr das bedenken und evtl. Euer Uber (Werbung | ohne Auftrag) schon ein paar Tage vorher reservieren. Ich habe da Preisunterschiede von 30 $ gesehen. Alternativ könnt Ihr im Hotel nach einem Limousinenservice ("Black Car Service") beim sogenannten "door man" fragen. Bei uns waren die leider alle bereits reserviert. Eine Fahrt per "Meter" also Taxometer ist nicht zu empfehlen. Es gibt von Newark durchaus längere "direkte" Strecken und das ist für Touristen nicht nachvollziehbar. Sogar der "Doorman" hat uns davon abgeraten. Theoretisch kommt man auch recht gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Werbung | ohne Auftrag) zum Flughafen, aber wer hat dazu vor oder nach einem neunstündigen Flug Lust? Die Verbindung könnt Ihr Euch aber auf der Webseite des Flughafens angucken.  


Hotel



Nach einiger Recherche im Reisebüro haben wir uns für das New York Marriott Downtown (Werbung | ohne Auftrag) entschieden. Das liegt super zentral direkt am World Trade Center und ist mit fast allen U-Bahnen erreichbar. Wegen der Pauschalbuchung entfiel für uns die sogenannte Ressort Fee, dafür kostete das W-Lan 14,95 € für eine unbegrenzte Anzahl von Geräten am Tag. Ich bin allerdings seit einigen Jahren Mitglied im Marriott Bonusprogramm (Werbung | ohne Auftrag). Hinterlegt man die Mitgliedsnummer an der Rezeption entfällt auch die W-Lan Gebühr. 



Wir hatten ein Zimmer mit King-Size-Bett gebucht und daher leider keinen Hudson View. Beim nächsten Mal würde ich unbedingt ein Zimmer dieser Kategorie buchen. Das war schon spektakulär. Unser Zimmer war für New Yorker Verhältnisse geradezu riesig. Das Bad war ganz neu mit ebenerdiger Dusche. Direkt im Hotel ist ein Starbucks, sowie Bill's Bar and Burger sowie eine weitere separate Bar (Werbung | ohne Auftrag). Im fünften Stock befindet sich ein wirklich großzügiges und ganz neues Fitnessstudio. Mir ist ein ordentliches Hotel in New York immer sehr wichtig. New York ist eine stressige Stadt. Wir laufen immer sehr viel rum und mir ist es wichtig einen schönen Rückzugsort zu haben. Entgegen der gängigen Meinung "man ist ja eh immer unterwegs und nur zum Schlafen dort", haben wir deshalb sehr genau geschaut, wo wir dieses Mal unterkommen. Gerade im Dezember kann es ja durchaus in New York auch mal einen Blizzard geben und dann ist man im Hotel quasi eingeschlossen, da möchte ich mich dann schon wohlfühlen. Dieses Hotel war bislang wirklich das Schönste und die Anbindung und Gegend waren auch Top!



Halbtägige Touren

Wie oben angekündigt, teile ich unsere Spaziergänge mit Euch. Plant am besten für jeden mindestens drei Stunden ein. Wir haben immer zwei an einem Tag gemacht und haben uns vor unserem Abendprogramm noch einmal im Hotel zwei Stündchen ausgeruht. Das ist natürlich Luxus, gehört für uns aber zum Urlaub dazu. Leider sprengen die Touren aber die Kapazitäten eines Blogposts, daher habe ich sie auf mehrere aufgeteilt, die ich später hier verlinke.
  1. Financial District & South Street Seaport
  2. Union Square
  3. Naschtour durch SoHo, Little Italy und Chinatown
  4. Grand Central, Bryant Park Holiday Market
  5. Columbus Circle, Central Park, oberes Ende 5th Avenue, Rockefeller Tree
  6. Times Square, 34th Street

    Reiseführer und Buchinspo

    Nach dem wir bereits einige Male in der Stadt die niemals schläft, Urlaub gemacht haben, und ich dort sogar drei Monate gelebt habe, kennen wir New York doch schon recht gut. Die klassischen Touri-Spots haben wir quasi abgehakt, aber die Stadt verändert sich zwischen unseren Aufenthalten immer wieder, so dass ich immer auf der Suche nach neuen Spots bin. Normalerweise ist Pinterest da meine erste Anlaufstelle und ich habe Euch hier auch meine Inspirationen zusammengetragen, allerdings war das diesmal nicht sehr viel, so dass ich noch nach Reiseführern gesucht habe, die Tipps enthalten, für Leute wie uns, die abseits der Touripfade Cafés, Bars und Shops entdecken wollen. Damit Ihr Euch die Zeit des Suchens sparen könnt, habe ich Euch meine Beute hier zusammengetragen.




    Da wir ja schon häufiger in New York waren, sind die Null-Acht-Fünfzehn-Reiseführer für uns keine wirkliche Inspiration mehr. Ich habe mich daher einwenig umgeschaut und kann Euch vier Reiseführer ans Herz legen:

    1. Lufthansa Cityguide New York (*Affiliate Link / PR Sample)
    2. New York - Entdecke New York wie ein Local (*Affiliate Link / selbst gekauft)
    3. 500 Hidden Secrets New York (*Affiliate Link / selbst gekauft)
    4. New York: Der Fashion- und Lifestyle-Guide von Megan Hess (*Affiliate Link / PR Sample)



    Der Lufthansa Cityguide New York (*Affiliate Link / PR Sample) gliedert sich in die Stadteile von Manhattan

    • Lower Manhattan & Tribeca
    • Soho, Noho, Litte Italy & China Town
    • West Village & Greenwich Village
    • East Village & Lower East Side
    • Chealsea & Meatpacking District
    • Flatiron & Gramercy Park
    • Midtown & Hell's Kitchen

    plus einem Kapitel zu Brooklyn und ist damit perfekt geeignet für NYC Newbies. Die Einleitung enthält "Facts" zur Anreise, Trinkgeld und Fortbewegung in New York, sowie einer Doppelseite zu NYC mit Kindern und eine Events- und Terminübersicht. Besonders gern mag ich die Seite zur Einstimmung, die Filme, Serien und Bücher empfiehlt, in denen New York die Hauptrolle spielt. Zu jedem Stadtteil gibt es eine Tour inkl. Übersichtskarte, sowie Empfehlungen für Frühstück, Lunch, Dinner, Drinks, Ausgehen und Einkaufen, Kunst und Kultur, Relax, Schlafen sowie Ausflüge. Das Besondere sind die Insider-Tipps der Lufthansa Crews. Besonders gut gefallen mir die stylischen Bilder.



    Der zweite Reiseführer, der mich nach dem Lufthansa City Guide am meisten inspiriert hat, ist New York - Entdecke New York wie ein Local (*Affiliate Link / selbst gekauft). Ich mag besonders die Aufmachung sehr gern. So beginnt jedes Kapitel mit einer halben Seite und eine Bucket List, die man selbst ergänzen kann. Außerdem lassen sich verschiedene interaktive Informationen auf der zugehörigen Webseite oder der App "Loving New York" freischalten. Besonders toll finde ich die Funktion "my NY" in der sich virtuell über die Webseite die ganze Reise planen lässt. Im Reiseführer vorgeschlagenen Aktivitäten lassen sich auf die einzelnen vorher angelegten Tage der Reise verteilen inkl. eines Vorschlags, wie viel Zeit für die Aktivität eingeplant werden soll. Ich erstelle solche Pläne bislang immer mit Excel und schreibe alle Inspirationen aus allen vor der Reise gewälzten Reiseführern in eine Worddatei, damit ich die schweren Bücher zu Hause lassen kann und alles an einem Fleck habe. "My NY" wäre da eine gute Alternative, wenn man auch Aktivitäten zufügen könnte, die nicht im Buch oder der Webseite vermerkt sind. Wir buchen ja häufig auch Musical oder gehen zum Basket Ball. Das sind dann für uns natürlich die wichtigsten Dinge an jedem Tag, da die Tickets ja auch recht teuer sind. Wie schön wäre es, wenn man all das jetzt auch in einem virtuellen Plan hinterlegen könnte, der auch noch offline funktioniert. Kommen wir zurück zum Reiseführer. Die rund 320 Seiten gliedern sich in die fünf Stadtteile New Yorks, Manhattan, Brooklyn, Queens, Bronx und Staten Island. Jedes Kapitel ist unterteilt in die Viertel des jeweiligen Stadtteils. Hier könnt Ihr Euch einige Seiten des Reiseführers angucken. Hervorzuheben ist für mich auch das Einführungskapitel, das zum ersten Mal eine wirklich praktische Checkliste für die Reiseplanung enthält. Ihr merkt, ich finde diesen Reiseführer wirklich gut. Dabei enthält er sowohl die Standard-Touri-Programme Punkte also auch hippe Bars und Restaurants, sowie Tipps für die etwas weniger bekannten Stadteile abseits von Manhattan. Das konnten wir dieses Mal nicht nutzen, landet aber definitiv auf unserer Bucket List. 




    Der dritte etwas aussergewöhnlichere Reiseführer, den ich Euch empfehlen möchte, ist 500 Hidden Secrets New York (*Affiliate Link / selbst gekauft). Die etwas mehr als 250 Seiten gliedern sich nach Themen, die immer mit fünf Beispielen unterlegt sind, z. B. 5 besondere Orte für ein Mittagessen, 5 Food-Hallen oder 5 Läden für individuelle Männer mit Stil. Insgesamt werden so 500 Tipps in 100 Kategorien gegeben.



    Ein etwas anderer Reiseführer ist der wunderschön illustrierte New York: Der Fashion- und Lifestyle-Guide (*Affiliate Link / PR Sample) von Megan Hess (im Prestel Verlag erschienen). Die knapp 200 Seiten sind eher etwas für New York City Newbies und gliedern sich in Einleitung, Unterwegs, Shopping, Übernachten, Essen & Trinken und einen Anhang mit Register. Die tollen Fashion- und NYC-Illustrationen möchte ich mir am liebsten alle samt vergrößern und an die Wand hängen. Das Kapitel "Unterwegs" enthält die "klassischen" Sehenswürdigkeiten wie das Chrysler Building und eine sehr schöne Übersicht der Museen, aber auch außergewöhnlichere Tipps wie den Artist Space in SoHo. Das "Shopping" Kapitel ist eine wunderschön illustrierte Auflistung aller namhaften Designer, Flagship- und Departmentstores enthält aber auch zeitgenössischere Tipps wie den Chelsea Fleamarket oder den Brooklyn Flea. Zur Einstimmung ist dieses Buch super geeignet, als Begleiter vor Ort wäre es nicht meine erste Wahl. Im Bücherregal von Fashionistas, sollte es nicht fehlen.



    Was uns wohl am meisten zu dieser Reise inspiriert hat, sind die Bücher - New York - Christmas (*Affiliate Link / selbst gekauft), New York - Christmas Brunch (*Affiliate Link / selbst gekauft) und New York - Christmas Baking (*Affiliate Link / selbst gekauft) - von Lisa Nieschlag und Lars Wentrup. Die Fotos vom verschneiten New York sind einfach ein Traum. Gibt es einen besseren Weg sich einer Stadt zu nähern, als über Essen? Ich glaube nicht. Klar, dass ich also auch ein Fan von New York - Capital of Food (*Affiliate Link / PR Sample) bin, das ebenfalls von Lisa Nieschlag und Lars Wentrup ist und im Hölker Verlag erschienen ist. Das Cover ziert eine in Gold geprägte New York Karte, die das sonst eher schlichte schwarz-weiße Cover wirklich besonders macht. Auf rund 170 Seiten finden sich Geschichten und Rezepte, die sich in die fünf Kapitel Cafés & Coffee Shops, Central Park Picnic, Capital of Food, Melting Pot und Rooftop Bars gliedert. Die Rezepte in diesen Kapiteln werden komplementiert mit vier Geschichten von Stevan Paul, Paul Auster, Uwe Johnson und Dorothy Parker und den so wunderschönen New York Bildern, die wir von den Autoren kennen. Es ist also kein Reiseführer, eignet sich aber mit den tollen Rezepten perfekt zur Einstimmung oder um den New York-Spirit nach der Reise noch einwenig zu kultivieren.




    Wenn Ihr auf der Suche nach Inspirationen aus dem echten Leben seid, kann ich Euch Stadtnomaden: Wie wir in New York eine Wohnung suchten und ein neues Leben fanden (*Affiliate Link / selbst gekauft) sehr empfehlen. Ich habe es im Sommer zur Einstimmung gelesen und einen ganz anderen Blick auf die Stadt und die Viertel, sowie aktuelle Entwicklungen bekommen.

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