Rezept - Limoncello


Früher stand ich total auf besondere Flaschen - vornehmlich Wodka Flaschen. Daher tummelt sich die ein oder andere Flasche auf unserem Bartischchen. Mittlerweile geht allerdings unser Wodka-Konsum gen Null, während auf unserem Bartisch die hübschen Flaschen verstauben. Auch eine Pandemie hat unseren Konsum von Wodka nicht gesteigert, auch wenn wir mit Pasta à la Wodka und Bratapfel-Likör an Weihnachten die ein oder andere Flasche aufgebraucht haben. 

Jetzt kann ich vermelden, dass wieder eine halbe Flasche weniger dort steht, denn: Ich habe Limoncello gemacht - zum Verschenken! Eventuell waren nach dem Abfüllen noch zwei Schnapsgläschen übrig: Wow, ist der gut. Wahrscheinlich muss ich jetzt noch mal ran, um welchen für uns zu machen. So wird unsere Bar nun wohl doch schneller leer, als gedacht!



Zutaten

  • 5 Bio Zitronen
  • 350 ml Wodka
  • 250 g Zucker
  • 350 ml Wasser



Rezept

  1. Zitronen gründlich waschen und mit einem Sparschäler die Schale abschälen. Möglichst wenig Weißes mit abschälen und dieses sonst mit einem Messer von den Schalen abkratzen. Es sollte möglichst kein Weisses an den Schalen sein.
  2. Schalen in ein verschließbares Gefäss, einen Topf oder Ähnliches geben und mit dem Wodka übergießen.
  3. 5 bis 6 Tage stehen lassen.
  4. Wasser mit dem Zucker aufkochen, bis sicher der Zucker vollständig aufgelöst hat. Abkühlen lassen. 
  5. Zu dem Zitronensud geben und eine weitere Nacht ziehen lassen.
  6. Fläschen zum Befallen abkochen.
  7. Zitronen-Zucker-Wodka-Mischung durch in Sieb gießen. Ich benutze dafür einen Krug und drücke die Schalen auch noch etwas aus. Mit dem Krug kann ich dann alles easy in die finalen Flaschen gießen.



Etikett

Für das Label habe ich eine Vorlage von Canva (Werbung, ohne Auftrag) angepasst, die ich auch schon für den Bratapfellikör genutzt hatte. Wer mag kann mein Etikett für private Zwecke nutzen. Wenn Ihr es mit einem Laserdrucker druckt, könnt Ihr es einfach in etwas Milch tunken und ankleben, das habe ich hier schon einmal erklärt. Auf diese Art lassen sich die Etiketten easy restlos wieder entfernen. Wer einen Tintenstrahldrucker nutzt (wie ich), nimmt statt dessen am besten einen Klebestift.



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