Rezept - Bratapfel-Likör inkl. Flaschenetikett zum Ausdrucken | The Nina Edition

Ich habe früher schöne Flaschen gesammelt, weswegen wir eine relativ große Sammlung an Vodka auf unserer kleinen Bar haben. Da wir ihn pur eigentlich eher nicht trinken, bin ich immer wieder auf der Suche nach schönen Ideen zur Verwendung von Vodka. Kürzlich bin ich auf dieses Rezept von Marry Kotter gestoßen und bin sehr begeistert von dem Ergebnis. Mit einem hübschen Etikett zum selbst Ausdrucken eignet er sich super als Weihnachtsgeschenk. Für dieses Jahr ist es leider schon zu spät zum Ansetzen für Euch, aber vielleicht merkt Ihr es Euch ja für das nächste Jahr vor. 



Zutaten

  • 3 große säuerliche Bio-Äpfel, am besten Boskop
  • 2 EL Zucker
  • Saft und Schale einer Bio Zitrone
  • Schale einer Bio-Orange
  • 1 Zimtstange
  • 200 g braunen Kandis
  • 700 ml Vodka
  • (im Originalrezept werden noch 2 Nelken verwendet, die habe ich weggelassen, dafür würde ich es demnächst mal mit Chai Gewürz o. Ä. versuchen)

Hinweis: Wenn ihr das Rezept verdoppelt, muss der Abrieb der Zitrusfrüchte nicht verdoppelt werden.


Rezept

  1. Backofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Äpfel gründlich waschen, halbieren, entkernen und in eine Auflaufform geben. Mit den 2 EL Zucker bedecken und 25 bis 30 Minuten backen bis sie ganz weich aber nicht verbrannt sind
  3. Äpfel in ein großes verschließbares Glasgefäß geben. Vodka, Kandies und Zimtstange dazugeben. Zitronensaft, Abrieb der Zitrone sowie Abrieb der Orange ebenfalls zufügen.
  4. Mind. 1 Woche bei Zimmertemperatur ziehen lassen und ein bis zwei Mal umrühren. Desto länger er steht, desto besser wird er.
  5. Durch ein Sieb gießen und die gesamte Flüssigkeit aus den Äpfeln drücken. Ich mag es, wenn noch etwas Frucht im Likör ist. 
  6. In Flaschen abfüllen. Die Flaschen habe ich vorher mit heißem Wasser ausgekocht, damit sie keimfrei sind.

Der Likör ist durch den hohen Alkohol- und Zuckergehalt lange haltbar. Ihr könnt ihn pur, mit Wasser verdünnt oder im Tee als Grog trinken.



Etikett

Für das Label habe ich eine Vorlage von Canva angepasst. Ich wollte eigentlich so etwas Minimalistisches, wie Vera von Nicest Things hier genutzt hat (Werbung, ohne Auftrag), aber das ist mir nicht gelungen. Wer mag kann also mein Etikett für private Zwecke nutzen. Wenn Ihr es mit einem Laserdrucker druckt, könnt Ihr es einfach in etwas Milch tunken und ankleben, das habe ich hier schon einmal erklärt. Wer einen Tintenstrahldrucker nutzt (wie ich), nimmt am besten einen Klebestift. 



1 Kommentar

  1. Wow das klingt super lecker! Hab mir das Rezept gleich aufgeschrieben. Dankeschön

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