Rezept - Banana Bread | The Nina Edition



Puuh, die Weihnachtsvöllerei liegt hinter uns. Jetzt kommt wieder das Niemandsland, also die Tage zwischen den Jahren auf uns zu. Sie laden ein das Jahr Revue passieren zu lassen. Sie laden aber auch dazu ein, uns Gedanken über Wünsche und Träume zu machen und das kommende Jahr zu planen - Vorsätze zu fassen.



Gönnt Euch ein wenig Zeit, um Euch zu besinnen und gebt Euch nicht gleich dem Silvesterstress hin. Ich empfinde diese Tage immer als Chance. Als Chance das Leben neuzusortieren. Mich zu sortieren. Oft bleibt hier nicht an seinem Platz und alles wird beäugt, ob es noch einen Platz im Leben im nächsten Jahr verdient hat. Auch ich muss mich dabei häufig zügeln. "Du bist immer unter Strom" und "Ruh Dich doch auch mal aus" hat der Lieblingsmann erst heute zu mir gesagt. Er hat Recht. Ich habe immer das Gefühl, ich könnte diese Ordnung nur zwischen den Jahren schaffen. Maximal noch im Januar. Ich muss immer frisch und geordnet mit klarem Kopf und klarer Wohnung ins neue Jahr gehen.



Demnächst wird es hier noch einen Rückblick geben und einen Post mit meinen Zielen für das nächste Jahr. Eines davon wird sein, weniger Lebensmittel wegzuschmeißen. Wir nehmen es uns zwar immer vor und haben es auch schon mit einem sogenannten Meal Plan versucht, aber dafür sind wir irgendwie zu spontan. Gehen dann eben doch einfach essen. Kürzlich habe ich im Kino einen Spot vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung mit dem Titel "Zu gut für die Tonne" gesehen. Darin heißt es, jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, landet in der Tonne *klick*. Nicht nur ist das Geldverschwendung sondern in erster Linie auch Lebensmittelverschwendung. Da möchte ich nicht mehr mitmachen.



So habe ich als mich letzte Woche nach unserem Kurztrip an die Ostsee fünf komplett braune Bananen im Kühlschrank anlachten, kurzerhand ein Bananenbrot gebacken. Um 22 Uhr. Nein, ich hatte kaum noch Lust dazu. Weil es spät und ich müde war. Aber solche Ausreden gibt es eben immer. Ich wollte schon ewig mal Bananenbrot probieren und wir hatten auch alle Zutaten da. Mit der KitchenAid geht so ein Teig auch ganz fix. Also habe ich mich überwunden und ratzfatz dieses leckere Stück gebacken. Und wisst Ihr was? Neben "alten" Bananen wanderten auch ungewollte "alte" Pralinen in den Teig. Ein Traum!


Statt Schokolade habe ich mit Nougat gefüllte Meeresfrüchte Pralinen vom Discounter genommen. Mir schmecken nur die Originale, aber wegwerfen ist ja nicht mehr. Ich habe übrigens immer eine Vorratsdose im Schrank mit ungewollter Schokolade. Die ist bunt gemischt. Osterhasen, Weihnachtsmänner und Meeresfrüchte tummeln sich darin. Zum Backen perfekt. Als Chaigewürz nehme ich immer "Chai Küsschen" von Sonnentor *klick*, die ich auch schon einmal bei Budni gesehen habe.



Los geht's!

  1. Backofen auf 190°C (Umluft) vorheizen.
  2. Kastenform fetten oder mit Backpapier auslegen.
  3. Mit einer Küchenmaschine Butter, Zucker und Vanillezucker cremig rühren.
  4. Eier dazugeben und weitere 2 Minuten schlagen. Die Masse wird richtig fluffig und steigt am Rand der Rührschüssel hoch.
  5. In der Zwischenzeit die Bananen mit einer Gabel zerdrücken.
  6. Zur Masse Butter-Eier-Zucker-Masse dazugeben.
  7. Mehl, Natron und Chai-Küsschen dazugeben.
  8. Walnüsse und Schoki grob hacken und ebenfalls dazugeben.
  9. Teig in die Form geben und auf mittlerer Schiene auf einem Rost ca. 60-90 Minuten backen. Garprobe mit einem Holzstäbchen!





Holzbrett: Interio
Wabenbälle: Girlande mit 8 Stück von Rossmann
Tischläufer: Apelt z.B. über Galleria Kaufhof, KaDeWe oder hier online *klick*





1 Kommentar

  1. Du verwendest für das Banana Bread insgesamt 2 Eier, oder? 2x sind je 2 Eier in der Zutatenliste aufgeführt... Das Backwerk sind auf jeden Fall köstlich aus!

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über jeden Kommentar.