#MyBerlinPlaces - NENI & Monkey Bar


Heute zeige ich Euch meine absolute Lieblingsbar gepaart mit meinem Lieblingsrestaurant. Wahrscheinlich erzähle ich Euch gar nichts Neues, schließlich gibt es beides mittlerweile schon zwei Jahre in Berlin. Aber wer sagt eigentlich, dass man tolle Dinge nicht öfter erwähnen kann? Genau und darum stelle ich heute das NENI mit zugehöriger Monkey Bar im 25hours Hotel vor.


"You had me at hello"

Die Monkey Bar hat mich quasi schon beim ersten "Hallo" überzeugt. Das Interieur ist wunderbar entspannt. Sitzkissen und treppenförmige Bänke bilden mit Kupfertischchen und Holzstamm-Beistelltischen eine wunderbare Atmosphäre. Dazu gibt es an vielen Abenden Chill Out Musik eines DJs. Nachmittags scheint die Sonne wunderbar herein und es gibt Kuchen. Im Sommer werden die Glasfronten zur Terrasse dann vollkommen geöffnet, so dass man auch drinnen Sonne tanken kann. Die Qual der Wahl hat man bei der Auswahl des Tisches. Entweder man wählt die Bänke bei der großen Glasfront und lässt den Blick in die Weite schweifen. Ab und an kann man dann ein paar Tiere entdecken. Erst kürzlich haben wir neben den Affen Giraffen beobachten können. Oder man wählt die Terrasse und kann dann den urbanen Blick wie auf dem ersten Bild genießen. Dazu gibt es neben den klassischen Drinks coole Slushies und Cocktails aus Monkey Bechern. Die Drinks sind zwar hochpreisig und auch für einen Longdrink muss mann Cocktailpreise löhnen aber die Atmosphäre lässt das schlechte Gewissen direkt im Nirwana verschwinden und einen selig und glücklich Lächeln. Ich verspreche Euch, die Cocktails haben alle Wumms.


In der Bar kann man eine Vielzahl der tollen Gerichte des NENI ordern und genießen. Hier gibt es "oriental Fusion Food" at its best. Lange war ich in Berlin auf der Suche nach einem stylishen Restaurant mit Humus, wie ich es in Wien kennengelernt habe. Das NENI hat meiner Suche ein Ende bereitet. Auf einer Etagere gibt es ein dreierlei Humus, was unbedingt geteilt werden will. Stattdessen bestelle ich häufig den "klassischen Humus" nur für mich allein. Dazu sind die Süßkartoffelpommes mit einem Sweet Chili Dip ein "must try". Die Pommes sind auf eine besondere Art und Weise mit feinen Gewürzen frittiert. Bislang konnten keine anderen Süßkartoffelpommes da mithalten.


Ein weiteres "must-try" ist das Hamshuka, das eine Reservierung im NENI erfordert. Ohne Reservierung bekommt man als Nicht-Hotelgast leider meist keinen Tisch. Das Hamshuka ist ein klassischer Humus mit Lamm- und Rinderhack. Die Mischung aus kalt und warmer Speise ist perfekt.


Die meisten Gerichte kann man in klein oder groß bestellen - zum Teilen oder alleine essen. Vergleichbar ist das mit Tapas auf israelische Art.


Der einzige Nachteil meiner Lieblingsbar + - restaurant ist die Beliebtheit. Schlange stehen ist nämlich leider gar nicht mein Ding. Bislang habe ich noch keinen Abend erlebt an dem dies nicht der Fall war. Zudem braucht man für das NENI so gut wie immer eine Reservierung. Dafür ist es in der Bar nie brechend voll. Wenn man hoch gelassen wird, findet man auch einen Sitzplatz. Wenn man einen Sitzplatz hat, fühlt man sich nicht von kleinen Gruppen von rumstehenden Partygästen erdrückt. Es hat also alles seinen Sinn.

Meine Empfehlung: Unbedingt für den nächsten Berlin Besuch oder einen Special Event vormerken und die Reservierung nicht vergessen. Ansonsten spontan in der Bar vorbeischauen und Wartezeit einplanen.

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