Reisen - Sylt 2020 | The Nina Edition


[Disclaimer: Diese Blogpost enthält ausschließlich persönliche Empfehlungen. (Werbung | ohne Auftrag)]

Was für ein verrücktes Jahr. 2020 hat es in sich. Habe ich doch Anfang des Jahres ganz viele Reiseziele in mein Bullet Journal geschrieben und tatsächlich im Januar eine Vielzahl dieser gebucht, nur um dann alles wieder stornieren zu müssen. Aber von Anfang. Wir wollten dieses Jahr unseren Urlaub möglichst gut über das Jahr verteilen und haben uns einen kleinen Traum erfüllt und eine Woche Sardinien für Mai gebucht. Ich weiß noch genau wie ich dann an einem Dienstag im Büro saß und es mir langsam mulmig wurde, weil Mailand am Tag zu vor in den Lockdown gegangen war. Ich hatte auf Instagram bereits Bilder von leergekauften Supermärkten in Bologna gesehen und konnte mir schon vorstellen, wie dies dann auf einer Insel in Italien aussehen würde. Noch am selben Tag erhielten wir die Nachricht, unser Hotel in Sardinien sei überbucht. Die Alternativen gefielen uns nicht. Zu der Zeit war, glaube ich, für niemanden voraussehbar, wie schnell sich alles ändern würde und so stornierten wir zwar die Reise nach Italien buchten aber stattdessen eine Woche Porto - auch wenn ich zugeben muss, dass ich schon ein sehr komisches Bauchgefühl hatte. Auch nach Porto konnten wir natürlich nicht reisen. Was aber geklappt hat, ist die Syltbuchung aus 2019, die die Lieblingseltern schon frühzeitig gemacht hatten. Glücklicherweise öffnete Schleswig-Holstein rechtzeitig die Inseln wieder. Tja, und was soll ich sagen, da das mit meinem Urlaub genau passte, bin ich mitgefahren. Mit dem Auto und einer Ferienwohnung ist man diesbezüglich ja flexibel. So bin ich ganz unverhofft, statt nach Sardinien und Porto in den Genuss von Sylt gekommen.


Bis auf ein paar Wochenendtrips war dies tatsächlich meine erste lange Syltreise seit ich 14 war. Ich war sehr gespannt auf das "Sylt Gefühl". Ihr wisst schon, dieses eine Gefühl, was einen Urlaubsort ausmacht. Ob ich das wirklich gefunden habe, kann ich Euch nicht sagen, denn natürlich Stand die Reise bzw. die Insel unter den besonderen Umständen der Corona-Pandemie. Das war sicherlich nicht die beste Gelegenheit, um die Insel kennenzulernen, aber ich war so dankbar, nach der Lockdown Zeit endlich ans Meer zu kommen!


Auf die Frage, was sie an Sylt so liebe, antwortet die Lieblingsmum "die Vielfalt". Da hat sie Recht. Sylt kann posch, arrogant und hochnäsig sein (Kampen). Sylt kann aber auch städtisch (Westerland), natürlich (Morsum), und kinderfreundlich (Hörnum) sein. Die Landschaft ist wahnsinnig schön. Bestimmt haben auch die Restaurants und Bars einiges zu bieten. Aufgrund der aussergewöhnlichen Umstände vielen natürliche spontane Drinks und Ähnliches aus. Wir waren wirklich ganz zum Anfang des Endes des Lockdowns dort, als niemand noch so richtig wusste, wie mit all dem nun umzugehen ist. Dafür habe ich mich durch das Kuchenangebot eben in der Ferienwohnung getestet, Garnelen von Gosch liefern lassen und Pizza im Strandkorb gegessen. Was will man mehr?


Spaziergänge

Am Strand zu spazieren ist natürlich immer der Knaller. Aber darüber hinaus hat Sylt noch einige weitere Spaziergänge zu bieten. Landschaftlich der Knaller ist natürlich der Weg rund um das Morsumer Kliff. Wenn Ihr nur Zeit für einen Spaziergang habt, empfehle ich Euch diesen. Die Landschaft ist einfach wahnsinnig schön.






Im besten Fall solltet Ihr aber Zeit für mindestens vier Spaziergänge haben. Mein zweites Highlight ist ein Strandspaziergang rund um den Ellenbogen in List. Das geht natürlich nur an einem Tag, an dem es nicht ganz so windig ist. Wir hatten wahnsinnig viel Glück und es war komplett windstill. Es lohnt sich übrigens das Geld für die Mautstraße zu investieren, sonst wird der Weg schon sehr lang. Ich war so begeistert von den Schafen am Rand der Straße und den tollen Muschelschalen am Strand, die ich schon mit Sukkulenten bepflanzt habe.









Wieder ganz anders ist es in Hörnum. Dort ist es fast schon laid back. Nicht so snobby wie auf dem Rest der Insel. Ich mochte vor allem die Crêpes Bar "Hafenliebe" am Südkap.









Meine vierte Empfehlung ist ein Spaziergang durch Wenningstedt. Dort gibt es direkt oberhalb vom Strand einen Holzsteg von dem man einen tollen Blick sowohl auf den Strand als auch nach Kampen hat. Danach empfehle ich Euch einen kurzen Spaziergang um den Dorfteich um ein bißchen Baby-Entchen zu gucken.





Shopping

Was man auf Sylt auch gut kann ist natürlich Shoppen. Die Friedrichstraße in Westerland ist natürlich allen ein Begriff und auch Kampen in aller Munde. Dort hat mir besonders gut "Nordlicht Living" gefallen, wo ihr im Skandi-Himmel sein werdet. In Rantum in der "Sylter Bonscherei" könnt Ihr Sylter Bonbons für die daheim gebliebenen besorgen.



Tolle Sylt-Mode gibt es auch bei "Come In Sylt". Ich habe bei "Gehlsen Baustoffe" ganz viel Rice DK und Greengate geshoppt. Wer erwartet sowas bitte in einem Baumarkt.



Solltet Ihr auf der Suche nach DIY Materialien oder Helium Ballons sein, empfehle ich Euch Voss Sylt in der Tinnumerstraße. Das #Meer-Zeichen habe ich bei "Blumen Hansen" gefunden.




Food



Die weltbesten Marmor-Gugl-Hupfe gibt es bei der Bäckerei Abeling. Achtung: ab 11 Uhr gibt es die manchmal schon nicht mehr.



Sehr gute Torten hatten wir von Nielsens Kaffeegarten (s. o.) in Keitum und vom Café Wien Konditorei in Westerland.



Sehr gutes Eis und Pizza auf die Hand zum Beispiel für den Strandkorb gibt es bei Mio Bistro in Westerland.


Bei Gosch in der Friedrichstraße in Westerland hatte ich einen super Flammkuchen. Auf Sylt hat jeder Gosch eine andere Speisekarte.



Die Lachsquiche vom Fischstand von Feinkost Meyer ist super.


Der Galloway-Burger des Foodporn war göttlich.




Wenn Ihr es mal so richtig krachen lassen wollt, geht ins Tellerand Sylt.




Ansonsten ist ein Essen in der ältesten Friesenstube "Alte Friesenstube" ein Muss.





Mitbringsel


Dem aufmerksamen Leser mag es nicht entgangen sein, dass der Lieblingsmann leider nicht mitkonnte. Mitbringsel aus dem Urlaub auf Zwang sind mir zu stressig. Dieses Mal ist es mir quasi nebenbei gelungen, tolle Mitbringsel für ihn zu besorgen:


  • Kaffee, Sylt-Lakritz und Sylter Brisen Lakritz Bonbons über Feinkost Meyer
  • Socken und T-Shirt über H. B. Jensen
  • Sylter Nordseefische (Lakritz) über Gosch
  • Schokolade über Rossmann
  • nicht auf dem Bild: zwei Marmor Gugelhupfe der Bäckerei Abeling


Bucket List

Wie immer stehen noch Dinge auf meiner Bucketlist für den nächsten Besuch:

  • Kuchen essen in der Kupferkanne 
  • Frühstücken im Goldgelb in Westerland
  • Essen in der Sturmhaube Mörsum
  • Sushi und Champagner in der Sansibar
  • Quiche vom Café Wien probieren


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