Reisen - Florida Roadtrip Teil V: Naples bis Miami | The Nina Edition



Nach dem wir in Naples relaxt haben *klick* und *klick* bildete den fünften Punkt unseres Roadtrips *klick* wieder Miami. Bei unserem ersten Aufenthalt ganz am Anfang des Roadtrips *klick* hatten wir ja irgendwie gar keine Zeit uns Miami selbst mal anzuschauen und außerdem wollte der Lieblingsmann gerne noch einmal ins Footballstadion. So ging es diesmal dann auf dem kürzesten Weg auf der 75 wieder Richtung Osten.


Übernachtet haben wir dieses Mal dieses Mal im Ritz Carlton Miami South Beach im Art Deco District von Miami South Beach. Gebucht haben wir über Thomas Cook ohne Frühstück (das war das günstigste Angebot, das wir für unseren Zeitraum über Trivago gefunden haben).  Für zwei Nächte haben wir für das Doppelzimmer 416 € gezahlt. Kein Schnäppchen, aber für Miami auch kein Wucher. 


Der Wucher kam dann erst später. Kein W-Lan inkludiert, es gab nur Valet Parking (25 $) und die Liegen waren am Strand zwar inkludiert, der Schirm kostete aber 20 $. 


Das ist überhaupt eine Erfahrung, die wir gemacht haben. Zwar sind die 5-Sterne Hotels in den Zimmerpreisen durchaus erschwinglich bzw. kosten sogar genauso viel wie ein drei-Sterne Hotel, dafür kostet aber wirklich alles extra. Allerdings wurde das Zimmer auch zweimal am Tag gemacht, das Bett am Abend aufgeschlagen und Eiswürfel bereitgestellt. Der Fitnessraum sah auch toll aus. Getestet haben wir ihn nicht. Der Service am Strand war beeindruckend. Der am Pool auch, allerdings war dieser sehr überfüllt und eher nicht zum Relaxen gedacht: Lounge-Musik und Cocktail-trinkende Mini-Bikini-Trägerinnen im Pool.


Nach unserer Ankunft am Samstag und unserem Check-In hatten wir kurz Zeit für ein Sonnenbad (ca. 2 Stunden). Wir haben dann erst den Strand getestet. Mussten aber feststellen, dass das ohne Schirm keine Option war und sind dann zum Pool umgezogen. Für einen kurzen Zeitraum war das ok, aber bei einem längerem Aufenthalt wäre das definitiv nichts für uns gewesen. Einfach zuviel Halligalli-Gesehen-und-Gesehen-werden.


Das Zimmer oder besser das kleine Apartment war echt hübsch und geräumig. Da haben wir uns sehr wohl gefühlt. Das war ganz gut, denn am Sonntag hat es den ganzen Tag geschüttet wie aus Eimern und da wir nicht schon wieder shoppen wollten, haben wir tatsächlich relativ lang im Bett gelegen, gelesen und TV geguckt. Muss ja auch mal sein. Auf der Liege liegen ist ja auch nichts anderes.


Interessanterweise hatten wir zufällig bei unserem zweiten Miami Aufenthalt genau das zweite "Zentrum" von South Beach gewählt und konnten so tatsächlich beide "Teile" besichtigen. Die Lincoln  Road Mall hat zwar alle Geschäfte und Lokalitäten zu bieten, die das Herz begehrt, ist jedoch auch wirklich stressig. Ständig wird man voll gequatscht und quasi bedrängt in eine Lokal zu gehen. Das macht die Wahl nicht gerade leichter, denn man kann sich die riesigen auf Staffelein dargestellten Speisekarten gar nicht in Ruhe anschauen und entscheiden. Das war nichts für uns. Erst zu spät haben wir am Ende der Straße ein Shake Shack gesehen. Vielleicht ist das ja was für Euch. 


Trotz des Regens haben wir uns dann noch aufgemacht und sind nach Downtown Miami rüber gefahren zum sogenannten "Bayside Marketplace". Rund um den Hafen sollte mit viel Geld das Areal einladender gestalltet werden. Ich war wirklich enttäuscht. Es war weder hübsch, noch gut zum Shoppen noch einladend. So gab es dann Mac & Cheese im Hard Rock Café´und lange Gesichter.


Mit dem Metro Mover auf dem inner Circle sollte man angeblich eine gratis Stadtrundfahrt bekommen. Auch das kann ich Euch nicht empfehlen. Ich sage das jetzt als Berliner, der jeden Tag am Bahnhof Zoo umsteigt. Da waren wirklich komische Gestallten unterwegs. Gesehen hat man auch nichts wirklich. 


Am Abend haben wir dann noch einen kleinen regnerischen Ausflug an den Strand gemacht. Seeluft eingeatmet und uns noch mal in die Fänge der Lincoln Road Mall gewagt. Für Jecken und Halloween Begeisterte gibt es dort übrigens einen "Halloween Megastore" *klick* - etwas versteckt aber wirklich riesig.



Hier noch meine Reiseführer Recherchen zu "Miami" *klick*. Wir haben quasi nichts davon gesehen, weil es so geschüttet hat und wir auch etwas K.O. waren vom Trip.


Keine Kommentare

Ich freue mich über jeden Kommentar.