Rezept - veganes Gemüse Curry | The Nina Edition


Die letzten Monate haben der Lieblingsmann und ich quasi von Ofengemüse gelebt. Das beruhigt das schlechte Gewissen und wir konnten uns gegenseitig weiß machen wie gesund und saisonal wir uns ernähren. Wenn man vor dem Fernseher schnibbelt, dann dauert die Vorbereitung auch gar nicht mal so lange. Dieses Wochenende sollte es dann endlich mal wieder etwas anderes geben. Da der Lieblingsmann aber beim Einkauf nicht besonders guter Laune war und ich zur Zeit auf seine Hilfe angewiesen bin, weil ich nicht schwer heben darf, hatte ich spontan den Plan geändert und doch Ofengemüse vorgeschlagen. Zu meiner Überraschung stöhnte der Lieblingsmann auf und gab ein kurzes aber knappes "Nein!" von sich. Also stand dem Plan mit dem Gemüse Curry nichts mehr im Wege.

Schon am Vorabend habe ich mich auf dieses sämige bunte Curry gefreut. Ich liebe die tollen Gewürze und die abwechslungsreiche Konsistenz aus knackigem Gemüse und Wildreise und dem samtig weichen Curry.


Und oh Wunder - auch der Lieblingsmann ist satt geworden, was bei Gemüsegerichten ohne Fleisch ja immer so die Crux ist. Männer brauchen ja immer Fleisch. Das hat wahrscheinlich etwas mit der Zeit in der Höhle zu tun. Ist wohl in ihren Genen verankert. Ich höre gerade die Veganer aufschreien bei so vielen Platitüden.


Ich glaube, ich gehe dann lieber zum Wesentlichen über und verrate Euch das Rezept.


Man nehme:
  • 5 Frühlingszwiebeln
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 Süßkartoffel (ca. 300g)
  • 1 kleinen Hokkaido Kürbis (ca. 250g)
  • 1/2 Aubergine (ca. 200g)
  • 1/2  Zucchini (ca. 100g)
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 100g Shitake Pilze
  • 100g Zuckerschoten
  • 1 kleine Mango
  • 30g frischen Ingwer
  • 1 EL Petersilie (evtl TK)
  • ein paar Kaffirlimettenblätter (alternativ: Basilikum)
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 2 Sternanis
  • je 4 Stiele Dill und Minze
  • 1/3 TL Chili Pulver
  • 2 EL Currypulver (mild)
  • 1TL gemahlenen Kurkuma
  • 250ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 2 EL Sojasauce
  • 1/2 Limette
  • 2 EL Cashew Nüsse
  • evtl. 1 TL Speisestärke
  • 4 EL (Kokos-)Öl 
  • ca. 200g Wildreis (alternativ: rote Linsen, Quinoa o. ä.)

Los geht's!
  1. Süßkartoffel schälen und in Würfel schneiden
  2. Kürbis und Aubergine waschen und ebenfalls in Würfel schneiden
  3. Zucchini waschen und in Stifte schneiden
  4. Pilze und Zuckerschoten waschen und halbieren
  5. Mango vom Kern entfernen und ebenfalls würfeln
  6. Kichererbsen in ein Sieb gießen und abbrausen
  7. Zwiebeln in Ringe schneiden
  8. Ingwer schälen.
  9. Sternanis, Ingwer, Pfeffer und Petersilie mit dem Mörser oder dem Multihacker zerkleinern und beiseite stellen.
  10. In einem kleinen Topf (doppelt soviel wie Reis) Wasser und Reis zum Kochen bringen. Zugedeckt auf kleiner Flamme köcheln lassen.
  11. Öl in einem Wok erhitzen und Zwiebeln mit Sternanis, Ingwer, Pfeffer und Petersilie dazugeben 2 Minuten andünsten bis sie glasig sind. 
  12.  Süßkartoffeln, Kürbis, Auberginen und Zucchini dazugeben und 5 Minuten bei mittlerer Hitze mitbraten.
  13. Chilli, Curry und Kurkuma dazugeben und mit der Gemüsebrühe aufgießen.
  14. 15 Minuten kochen bis das Gemüse knapp gar ist.
  15. Kaffirlimettenblätter (oder Basilikum) dazu geben.
  16. Dann die Kokosmilch dazugeben und kurz aufkochen.
  17. Zuckerschoten und Pilze in den Wok geben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.
  18. Mit Soya Soße und Salz abschmecken. 
  19. Die Soße evtl. mit einwenig in kaltem Wasser aufgelöster Stärke abbinden.
  20. Kräuter in einem Sieb abbrausen und gut abtropfen lassen.
  21. Limette halbieren und Saft direkt in den Wok geben. 
  22. Mangowürfel dazugeben und nur kurz ziehen lassen.
  23. Reis vom Herd nehmen. 
  24. Kräuter mit Cashewnüssen auf dem Curry verteilen und heiß servieren.

Die tolle Kupfervase hatte ich übrigens im Januar schon bei Depot entdeckt und auf Instagram gezeigt. Mitgenommen hatte ich sie allerdings nicht, weil der Lieblingsmann mir seit Anfang Dezember predigt, ich solle nichts kaufen schließlich sei bald Weihnachten und dann hätte ich ja auch noch Geburtstag. Außer dem Lieblingsmann wußte dann aber niemand von meiner Vorliebe für das tolle Teil. Eine liebe Freundin hat sie mir dennoch zum Geburtstag geschenkt, weil sie einfach weiß was ich mag. Kupfer. So ist das mit guten Freunden. Sie kennen einen einfach und wissen was zu einem passt.


Ist die Kombination aus diesem zarten Grün mit dem frischen Gemüse und dem Kupfer von Besteck und Vase nicht einfach der Knaller? Ich bin ganz verliebt in diese Farbkombi und kann sie mir auch im Interiorbereich sehr gut vorstellen. Grün soll uns ja erhalten bleiben dieses Jahr bzw. wohl eher Pflanzenprints. Kupfer wird durch mattes Gold oder Chrom ersetzt, aber von so etwas lasse ich mich ja nicht beindrucken - tha!


 
Besteck: XENOS
grüner Wabenball: Villa Ruh *klick*
weiße Schale: LECKER*
kupfer Vase: DEPOT

*als Dank für diesen Post *klick*

Was haltet Ihr von der Farbkombi?

Kommentare

  1. Deine Farbkombi spricht mich total an, sieht super aus.

    Liebe Grüße, Claudia

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    1. Ich bin auch ganz verliebt in die Farben und das tollste ist, es schmeckt auch noch grandios!

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