Reisen - Wien: Shopping und Schnitzel | The Nina Edition


Das ist meine Shopping Ausbeute aus Wien. Naja, nicht ganz. Ein klein wenig mehr habe ich doch gefunden, aber das sind die Glanzstücke, die ich nach dem Besuch im Paradis - der Schmuck-Abteilung von Forever 21 mein Eigen nennen darf. Dazu kamen noch ein Rock, auch von Forever 21, ein Hut, ein Schal, ein paar Weihnachtsgeschenke und Wien-Mitbringsel und ein Ausstecher von Alles Torte *klick*. Wie bereits in den letzten Posts durch geschienen ist, lag uns bei unserer Städtereise nicht soooo viel an Sightseeing, nach dem ich die Stadt ja eh schon kenne. Dafür haben wir eben alle Plätze besucht, die ich mag. Ein Tag Shopping durfte dabei natürlich nicht fehlen. Um den Vorweihnachtlichen-Geschenke-Shoppern zu entgehen, sind wir dazu also am Montagmorgen aufgebrochen. Los ging es auf dem unteren Ende der Mariahilfer Straße an der Ecke zur Neubaugasse. Die Neubaugasse dürft Ihr übrigens nicht verpassen *klick*. Dort findet Ihr viele junge Designer. Außerdem ist an der Ecke das Café Ritter, eines der bekannten Kaffeehäuser. Mein Fall ist es nicht. Die typischen Kaffeehaus-Kellner sind nicht so meins *g*. Außerdem lädt das Café Latte zum Verweilen ein. Dafür hatten wir aber erst einmal keinen Sinn. Uns zog es zu den Geschäften. Unseren ersten Stopp legten wir im Café des Möbelhauses Leiner ein - auf einen Almdudler. 

Das Café ist quasi ein Geheimtipp. Vom 6. Stock hat man nämlich einen ganz tollen Blick auf die Hofburg und das ohne die happigen Preise der "normalen" Skybars. Wenn Ihr sowas mögt, kann ich Euch auch die Skybar des Steffl-Kaufhauses auf der Kärnterngasse ans Herz legen, sowie das Café im neuen Sofitel am Donaukanal. Dazu aber im nächsten Post mehr.

Der Lieblingsmann hat eine kleine Pause im Café eingelegt, so dass ich ganz in Ruhe alle Etagen des Möbelhauses anschauen konnte, bevor wir gemeinsam weiter gingen die Mariahilferstraße entlang in Richtung Museumsquartier. Dabei müsst Ihr unbedingt wieder bei Interio *klick* und dann Kare *klick* hineinschauen. Dann ging es links direkt hinein ins Museumsquartier. Wenn Ihr dann noch Lust habt, schaut Ihr am besten ins Leopold Museum, das eine Ausstellung zu Egon Schiele beherbergt oder in die Kunsthalle die wechselnde häufig moderne Ausstellungen zeigt. Beide Museen haben ganz tolle Café-Restaurants, die auch einen Besuch wert sind. Im Sommer kann man abends auch draußen Halloumi und Co. auf den bunten liegen genießen. Im Winter laden Iglos zum Punsch trinken ein. Uns zog es jedoch direkt weiter. 


Nach einem kleinen Abstecher in den MQ Point, den Shop des Museumsquartier, der allerlei seltsames und spannendes zum Kauf anbietet,


Gingen wir durch die Hofburg,


Den Kohlmarkt entlang, vorbei an Tiffany und Co.


weiter zum Graben, vorbei an der bekannten Pestsäule,


am Stephansdom links ab, und dann rechts ab in "Lugeck", von dort noch ein paar Meter gerade aus, bis auf der rechten Seite das Lokal Figlmüller erscheint. Abends ist es häufig recht voll, so dass reservien, wenn möglich lohnt, mittags und nachmittags ist es allerdings kein Problem einen Platz zu bekommen.  


Der Preis für ein Schnitzel ist zwar recht happig, zumal es auch erstmal ohne Beilagen daher kommt, aber es lohnt. Spart bitte nicht an den Beilagen, ohne den Erdäpfel-Vögerl-Salat (Kartoffel-Feldsalat) ist das Schnitzel nur halb so lecker. Und macht nicht den Touri-Fehler ein(e) Cola zu bestellen. Dort gibt es nur traditionelle Getränke: z.B. Apfelsaft gespritzt (=Apfelsaftschorle).

Ich habe den Kampf wie jedes Mal verloren, und nur die Hälfte geschafft. Keine Sorge, die Kellner wissen das und bieten sofort die Mitnahme an. Von dort ging es zurück Richtung Stephansdom direkt zum Manner Shop: Mannerwaffeln, Mozartkugeln und Schoko-Mangos von Casali *klick* für die Daheimgebliebenen kaufen.


Nach dem Kerzenanzünden im Stephansdom ging es dann zurück zum Graben/Kohlmarkt,


zum Meinl. Einem Delikatessgeschäft erster Klasse.


Schaut Euch allein mal die Schokoladenabteilung an. Aber Achtung, wenn Ihr den Auftrag habt bestimmte Lebensmittel wie Marmeladen und Co. mitzubringen, schlagt lieber im normalen Supermarkt wie Spar oder Billa zu. Der Meinl schlägt meist 'nen Euro mindestens drauf. Schön ist es dort trotzdem.


Vorbei an der H&M Filiale im denkmalgeschützten Gebäude, machen wir uns auf zum Neuen Markt.


Dort gibt es nämlich ein großes Oberlaa-Café, in dem der Lieblingsmann einwenig pausiert, während ich noch einwenig stöbern gehe.


Dabei lasse ich es mir natürlich nicht nehmen, vorher eines der Macarons zu probieren, die für 99cent nicht nur günstig sondern auch lecker sind. An die von Arille *klick*, die ich zuletzt probiert habe, reichen sie jedoch nicht heran. Trotzdem gut.


Die Kärtnergasse entlang in Richtung Oper laufen wir zurück zur Tram, die uns nach Hause bringt. Hier seht Ihr noch mal die Route.


Am Abend ging es dann auf einen Aperitif in eines meiner Lieblingslokale. Lokale ist eigentlich übertrieben. Das Szigeti ist ein Sekt comptoir *klick*, zu dem man seine eigene Jause mitbringen kann. Es gibt inzwischen wohl eine zweite Filiale direkt im ersten, aber uns zog es in die Schleifmühlgasse. Ich habe einen Pink Uhu gewählt. Rot und sehr beerig. Schaut dort unbedingt vorbei. Ein Glas kostet um 3€.


Nach einem Glas zogen wir weiter zum Deli, meinem absoluten Lieblingslokal. Dort war ich bestimmt 3 Mal die Woche als ich noch in Wien gelebt habe. Das Deli befindet sich direkt auf dem Naschmarkt und weder das Essen noch die Atmosphere lassen sich so richtig in Worte fassen. Der Lieblingsmann war jedenfalls auch mehr als begeistert. Das Tewa direkt neben an ist auch einen Besuch wert *klick*. Besonders zu empfehlen ist dort das Frühstück mit Hummus. Kommen wir aber zurück zum Deli *klick*. Ich esse dort immer immer immer entweder den kleinen oder den großen Vorspeisenteller. Diesmal war es der Große. Entschuldigt bitte das schlechte Foto, aber es war dort recht dunkel.

Der Lieblingsmann hat diesen leckeren Salat gegessen mit überbackenem Ziegenkäse mit Kürbiskernen. Soooo lecker. 


Zum Nachtisch hatten wir den Brownie mit Vanilleeis (natürlich geteilt) - nom nom. 


Und so endete unser dritter Tag in Wien. Ich sag Euch an den nächsten Tagen haben wir es uns kulinarisch genauso gut gehen lassen. Was sagt Ihr zu meinen Tipps? Habe ich Euch angefixt?

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