Interieur - DIY Ornament für die Glastür im Wohnzimmer | The Nina Edition


Bereits seit unseres Einzugs vor nun schon fast fünf Jahren wollte ich die Glastür zwischen Wohnzimmer und Flur mit einem Ornament in Kupfer oder Roségold verschönern lassen. Ich hatte mir dafür auch schon ein Angebot eingeholt, war dann aber lange unsicher, ob ich das auch langfristig mögen würde. Tatsächlich habe ich es in den letzten Jahren sehr genossen, die Glastür flexibel zu dekorieren. Bei unserer Einweihungsparty hingen dort Bilder vom Umzug, bei meiner "30 and fab"-Party natürlich SATC-Sprüche und Fotos, an Silvester diente sie schon mal als Backdrop für unser Fotobooth, letztes Jahr war sie mit Fotos unserer Reisen dekoriert und zuletzt hing dort der Adventskalender des Lieblingsmannes.



Eigentlich ist die Glastür einwenig überflüssig. Wir hatten uns damals für eine Tür zwischen Wohnzimmer und Flur entschieden, da wir nur schlechte Erfahrungen mit offenen Küchen gemacht hatten und es zudem in meiner alten Wohnung immer recht kalt war. Wir hofften also Küchengerüche und Kälte verhindern zu können. In Wirklichkeit ist unsere Wohnung selten kalt und unsere Dunstabzugshaube ist sehr gut. Wir nutzen die Tür also eigentlich nur Samstagmorgen, wenn einer von uns, ja, das bin ich, länger schläft. Da besteht dann natürlich immer die Gefahr, dass man schlaftrunkend gegen die Glastür läuft. Um dies zu verhindern, dekorieren wir sie immer einwenig.



Als ich jetzt an Weihnachten die Balkontüren mit Kreidemarkern bemalt habe und gesehen habe, wie einfach das ist, ist meine Ursprungsidee wieder aufgeflammt. Ich habe also lange im Internet nach einem kupferfarbenen Kreidestift gesucht und mich schließlich für ein Set (*Affiliate Link) entschieden, das auch metalic Farben enthält. Die Vorlage von damals hatte ich zum Glück noch gespeichert. Nach dem ich so gut wie alle Farben auf unserer Tür ausprobiert habe, ist es am Ende Schwarz geworden. Hätte ich vorher nie gedacht.


Anleitung


Wenn man sich einmal für eine Vorlage entschieden hat, funktioniert das ganze denkbar einfach:

  1. Vorlage aussuchen und als Datei abspeichern.
  2. Glasfläche noch einmal gründlich reinigen.
  3. Sichergehen, dass der Stift tatsächlich wieder abgeht: Stift an einer unauffälligen Fläche testen und fünf Minuten warten. Dann abwischen. 
  4. Vorlage auf die gewünschte Größe z.B. mit Rasterbator vergrößern,
  5. ausdrucken und
  6. zusammenkleben.

  1. Die Vorlage auf die Glasfläche kleben und
  2. mit dem Kreidestift die Ränder umranden,
  3. dann ausfüllen.
  4. Sollte der Stift nicht mehr genug Farbe abgeben, erst eine halbe Minute schütteln, dann pumpen.
  5. Nach dem Trocknen entstehen evtl. feine freie Flächen. Ich hatte den Eindruck die Farbe zieht sich einwenig zusammen, so dass die weiße Wand durchscheinen konnte. Diese winzigen Flächen habe ich vorsichtig durch punkten ausgefüllt. 



Ich bin richtig happy mit dem Ergebnis. Es ging ratzfatz und ich freue mich jeden Tag über den Anblick und wenn ich es mir einmal übergesehen habe, dann wasche ich es einfach ab. Easy peasy.

1 Kommentar

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