Rezept - veganes Haselnuss Pannacotta {Moschinski: Vegan quick & easy} | The Nina Edition


Ich bin ja schon eine kleine Rampensau. Was Backbücher angeht, muss ich immer auf dem neuesten Stand sein. Vegane habe ich dabei eine ganze Weile außer Acht gelassen. Fan von Björn Moschinski bin ich kürzlich durch die super einfachen Knaller-Ingwer Brownies *klick* geworden. Das Rezept dazu findet sich in seinem roten Backbuch. Rote Backbücher scheinen irgendwie zu den Klassikern zu werden, denn auch das rote Backbuch von Cynthia Barcomi hat einen festeren Platz in meinem Backbuchregal als ihre anderen Werke. Nach dem Moschinski mich nun kürzlich überzeugt hat, war ich besonders gespannt auf sein neues Werk "Vegan quick and easy".


"Vegan - Quick & Easy - über 60 Blitzrezepte" *klick* ist kürzlich im Südwest Verlag erschienen. Dass ich als Arbeitsjunkie ein Fan der gesunden Blitzküche bin, ist ja bekanntlich kein Geheimnis, spätestens seit dieser Review *klick* wisst Ihr das längst. "Vegan im Job" gehört seitdem zu meinen go-to Lieblingskochbüchern, wenn mir nicht nach fancy sondern nach Hausmanns' Kost ist. "Vegan - Quick & Easy" konnte es leider bislang nicht von seinem Rang stoßen.


Moschinskis Buch gliedert sich in


  • Snack-Express
  • Salat-Express
  • Suppen-Express
  • Ofen-Express
  • Herd-Express
  • Süss-Express

Der Anhang am Ende des Buchs gliedert sich in


  • Vorratshaltung
  • Warenkunde
  • Garmethoden
  • Register


Zum Nachkochen markiert hab ich mir Hummus mit Minze (weil ich immer ein Hummus Rezept suche), Zitronenkartoffeln mit Rucola und Pinienkernen (weil das was für den Lieblingsmann sein könnte), Blätterteigschnecken mit Tofu und Zwiebeln (weil Blätterteigschnecken einfach immer gehen), Tortilla Pizza (weil ich ein ähnliches Rezept schon länger ausprobieren wollte), Süßkartoffel-Pmelette mit Avocado-Zucchini-Salat (weil Süsskartoffeln und Avocado schon allein der Hammer sind) und Haselnuss-Pannacotta. Das Rezept für Letzteres habe ich Euch gleich mitgebracht.


Agar-Agar ist übrigens ein pflanzliches Geliermittel, das oft als Ersatz für Gelatine verwendet wird. Es wird aus Algen gewonnen und muss immer kurz kochen, um eine Bindung aufzubauen. Solltet Ihr das nicht zur Hand haben, könnt Ihr Johannisbrotkernmehl verwenden. Allerdings ergibt Johannisbrotkernmehl im Gegensatz zu Agar-Agar keine stichfeste Konsistenz, die natürlich für ein Pannacotta schon charakteristisch ist. Übrigens heißt es im Internet oft, das Agar-Agar ein wenig Übung in der Verwendung braucht. Da kann ich Euch beruhigen. Dies ist mein erster Versuch mit Agar-Agar und es ist mir sofort gelungen. Überhaupt ist dieses vegane Pannacotta so denkbar einfach und schnell gemacht, dass ich es bestimmt noch viele Male für Familienessen und Co. vorbereiten werde. 


Los geht's!
  1. 5 kleine Dessertschälchen (à 120ml) mit dem Kokosöl einfetten.
  2. In einem Topf 500ml des Haselnussdrinks mit Agar-Agar, Agavendicksaft und Salz verrühren und langsam erwärmen.
  3. Im Messbecher 100ml Haselnussdrink mit der Speisestärke vermischen
  4. und unter ständigem Rühren in den Topf geben.
  5. Aufkochen.
  6. In die Dessertschälchen füllen und 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
  7. Vor dem Verzehr mit Blaubeeren und gehobelten Haselnüssen dekorieren.


Fazit: Moschinskis neues Werk enthält einfach und fixe Rezepte. Allerdings erscheinen mir viele als "schon bekannt" oder ihnen fehlt der besondere Pfiff. Von den mehr als 60 Rezepten haben mich gerade einmal sechs zum Nachmachen animiert. Als erstes veganes Kochbuch oder zum Heranführen der nicht-veganen Großeltern kann ich es mir allerdings gut vorstellen.

blaue Schale: IKEA (2008)
schwarzer Löffel: XENOS (2015)
blaue Facett-Gläser: Tine K Home (2016) über Villa Ruh *klick*
grauer Wabenball: VISIONÄR von IKEA (2016) *klick*
grauer Tischläufer: H&M Home (2014)


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