My Berlin - Berlin #2 | The Nina Edition


Wenn Ihr als Touristen in Berlin seid, kann es schwierig sein, in nur wenigen Tagen alle Must-Sees zu sehen. Solltet Ihr, wie der Lieblingsmann und ich, gerne auf jeder Städtereise auch die heimische Street Art erkunden wollen, kann dies in Anbetracht der Fülle und der auch sonst schon langen Sightseeing Liste zu einer Herausforderung in Berlin werden. Es muss also eine Straße her, in der Ihr einen guten Überblick über die hiesige Street Art Szene bekommt, wenn Ihr keine Zeit für eine extra Tour *klick* (sehr empfehlenswert) habt. Direkt zwischen Alexanderplatz und Hackeschem Markt habe ich da eine Empfehlung für Euch, um Euren Street Art Durst zu löschen und gleichzeitig den Sightseeingplan erfüllen zu können.



Entlang der S-Bahn-Trasse zwischen Alexander Platz und Hackeschem Markt befindet sich die Dircksenstraße. Nur einen kurzen Fußweg, der nur einer S-Bahn Station entspricht, könnt Ihr auf ihr zurücklegen und einen recht guten Eindruck der hiesigen Street Art Szene bekommen. Angefangen von El Bochos "Little Lucy" über die "Clowns" sind eine Vielzahl der Berliner Künstler zu begutachte. Ihr müsst nur die Augen offen halten, den Blick nach oben richten und auch Straßenlaternen im Blick behalten.


Mir hat es die kleine Little Lucy von El Bocho wirklich angetan, aber noch mehr bewundere ich die großen Frauen aus der sogenannten Portraitserie von El Bocho. Ich habe mal gehört, sie sollen die einsamen Großstadtfrauen darstellen. Sie würden mit der Zeit durch den Regen immer mehr verblassen und von der Wand verschwinden. Außerdem würde der Regen sie aussehen lassen, als ob sie weinen. Sie befreien sich dabei vom Dreck und den Lasten der Stadt. Ein wirklich hübscher Gedanke. El Bochos Werke sind auch in Gallerien ausgestellt oder im Internet zum Kauf erhältlich. Erst kürzlich habe ich diese tolle Doku über den Künstler gesehen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte *klick*.


Ein weiteres wirklich häufig zu entdeckendes Motiv sind Clowns. Sie stammen von einem Street Art Künstler namens Mimi the Clown *klick*. Der Franzose, der sich selbst "King of Graffiti" nennt, ist weltbekannt.


Auf Eurem kleinen Spaziergang werden Euch auch jede Menge Stieleis begegnen. Der Künstler dahinter heißt laut meiner Recherche "Senor Schnu", der damit gute Laune, Vergänglichkeit und Kreativität aufzeigen möchte. Die knalligen Popsicles repräsentieren den "Happy-Life"-Lifestyle.

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