Backen - vegane Winter Brownies | The Nina Edition


Es gibt für mich nichts besseres als Kekse in Kaffee oder Tee zu tauchen. Jetzt in der Vorweihnachtszeit liebe ich es Lebkuchen in meinen Chai Latte mit Mandelmilch zu tunken. Wisst Ihr was noch besser ist? Diese Brownies. Sie sind innen super soft, Cranberries verleihen ihnen eine interessante Süße, Walnüsse den nötigen Biss und Ingwer (!) sorgt für weihnachtliche Stimmung. Dann sind die tollen Dinger auch noch vegan. Ich mein, was will man mehr?

Ich höre Euch schon unken: Ingwer? In Brownies? Igitt! Wisst Ihr was ich darauf antworte: Gar nicht! Das war jetzt ungefähr ein Sandkastendialog aus dem Kindergarten. Damit es hier wieder niveauvoller wird, erinner ich Euch kurz an die Lebkuchen vom Anfang dieses Posts. Lebkuchen heißen ja auf Englisch Ginger Bread und was heißt Ginger? Ingwer, genau! Es ist also gar nicht so abwegig damit zu backen. Wenn Ingwer nun so gar nicht Euer Fall ist, tja, dann lasst Ihr ihn einfach weg. Damit entgeht Euch zwar der Pfiff dieser Brownies, aber was soll man machen?


Das Rezept stammt übrigens aus "vegan backen für alle" vom Vegan Guru Björn Moschinski *klick*, das mir vom Südwest Verlag zur Verfügung gestellt wurde. Auf 176 Seiten im Hardcover Einband verrät Björn Moschinki über 70 vegane Backrezepte für alle Gelegenheiten. Dazu enthält das Buch eine Allergikertabelle, die auf einen Blick allergikerfreundiche Rezepte (glutenfrei, zuckerfrei, sojafrei, Hefe) erkennen lässt. Es enthält übrigens 10 glutenfreie Rezepte.

Das Buch gliedert sich in

  • Grundlagen: Hefeteig, Rührteig, Mürbeteig, Biskuiten
  • Ostern
  • Muttertag
  • Halloween
  • Weihnachtsbäckerei
  • Sonntagstafel
  • Ofenfrische Geschenkideen
  • schnelles für unerwartete Gäste
  • Brot und Co.
Besonders toll hat mir die Idee der schnellen Rezepte für unerwartete Gäste gefallen. Die Kombination aus herzhaften und süßen Rezepten spricht mich sehr an. Beim ersten Durchblättern habe ich sofort Lust bekommen
  • die Macadamia-Vanille-Sterne
  • den Haselnuss Kastanienkuchen
  • die Cantuccini mit Lavendel und Zitrone
  • und das Feigen Baklava
nach zu backen.



Dann habe ich mich allerdings für diese tollen Brownies zum zweiten Advent entschieden und ich kann Euch sagen, die nehme ich in mein Standardrepertoire auf. Erst kam mir das Rezept etwas kompliziert vor, aber das nehme ich nach dem ersten Nachbacken direkt zurück. Ich hatte allerdings Probleme mit der Backzeit. Laut Rezept sollen die Brownies auf einem Backblech bei 165°C 12-14 Minuten backen. Ich habe eine Brownieform genommen. Da ist der Teig natürlich etwas höher. Ich habe fast 40 Minuten gebacken.



Los geht's!

  1. Backofen auf 165°C vorheizen.
  2. Backblech oder Backform fetten oder mit Backpapier auslegen. Ein zweites Blech mit Backpapier auslegen.
  3. Ingwer schälen und in feine Würfel schneiden. Walnüsse grob hacken.
  4. 50ml Wasser mit 50g Rohrohrzucker zum Kochen bringen.
  5. Walnüsse und Ingwer dazugeben.
  6. Sobald die Flüssigkeit Blasen wirft, die Masse auf das zweite Backblech mit Backpapier gießen und auskühlen lassen.
  7. In der Zwischenzeit die Cranberries in 100 ml Milchalternative aufkochen und abkühlen lassen.
  8. Mehl, 300g Rohrohrzucker, Kakao- und Backpulver sowie Natron in eine Schüssel geben.
  9. Milchalternative unter Rühren dazugeben. 
  10. Ebenso mit dem Öl und den eingeweichten Cranberries verfahren.
  11. Walnuss-Ingwer-Karamell gegebenenfalls in feine Stücke brechen (bei mir ist die Masse nicht fest geworden) und unterheben.
  12. Auf dem Backblech oder in der Backform verteilen und
  13. bei 165°C 14-40 Minuten backen (Garprobe!)
  14. Vor dem Anschneiden vollständig auskühlen lassen.


Backt Ihr mit Ingwer?

Kommentare

  1. Ich bin bei veganen Rezepten oft sehr skeptisch. Aber gut aussehen tun die Brownies auf jeden Fall schon einmal!
    Liebe Grüße
    Hella von http://www.advance-your-style.de

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    1. Liebe Hella, ich bin da auch oft skeptisch und der Lieblingsmann ist leider auch sehr pingelig. Aber diese Brownies sind super. Ganz saftig auch noch vier Tage später und mit den Gewürzen für Weihnachten wirklich perfekt. Aus dem Rezept bekommt man dann auch noch ein ganzes Backblech heraus - da hat man auf jeden Fall genug für die Großfamilie.

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