My Berlin - Frühstück im Fernsehturm | The Nina Edition


Es gibt ja so Dinge, die macht man in seiner eigenen Stadt irgendwie nicht: Museen, Ausstellungsbesuche und das gesamte weitere Sightseeing-Touri-Programm. Der Lieblingsmann und ich versuchen auch unsere Stadt ab und an aus den Augen der Touristen zu sehen. Wir gehen in Museen und Ausstellungen, zum Festival of Lights, zur Horror Nacht und alle möglichen weiteren Events. Schon immer - versteht ihr - IMMER - stehe ich total auf Touren unterhalb der Erde. Genauso gern besuche ich Skybars und andere Aussichtsplattformen.  Der Fernsehturm am Alexanderplatz stand da natürlich schon länger hoch im Kurs, aber wie das eben so ist mit der eigenen Stadt: Irgendeinen Grund findet man immer, warum man keine Zeit dafür hat.


Dann wurde ich aber quasi darauf gestoßen. Meine ehemalige Kollegin hat mir netterweise ihre Gutscheine zur Verfügung gestellt und so kamen der Lieblingsmann und ich in den Genuss auf dem Fernsehturm zu frühstücken.


Die Fotos sind allerdings schon mehr als ein Jahr alt. Ihr seht auf den Bildern u.a. den Weihnachtsmarkt. Ich präsentiere sie Euch jetzt erst, weil es bislang nicht geschneit hat und ich das dann doch etwas komisch fand.


Üblicherweise tummeln sich zu jeder Tageszeit lange wartende Touristenschlangen vor dem Turm. Mit einer Restaurantreservierung kommt man allerdings ohne Schlange stehen hoch. Naja fast. Wir haben erst angestanden um reinzukommen (der Turm hat morgens erst aufgemacht). Dann haben wir an der Garderobe anstehen müssen. Dann an der Kasse zum Umtausch der Gutscheine und schließlich am Aufzug. Unsere Reservierung haben wir dadurch fast verpasst. Man sollte nicht meinen, dass hier täglich viele viele Leute hochgehen und eine gewisse Routine in der "Abhandlung der Menschenmassen" vorliegen sollte...!


Die Frühstückskarte seht Ihr online. Obwohl in der Karte ausgewiesen wird, dass man nach Gluten freiem Brot fragen kann, hatte man keins da. Schlecht! An einem Samstagmorgen!


Die Kugel oben dreht sich um die eigenen Achse und der Lieblingsmann und ich genossen den Ausblick auf ganz Berlin. Hinweisschilder geben Auskunft über die Entfernung zu anderen Städten.


Trotz des komplizierten Aufstiegs und des wenig spektakulären Frühstücks ohne Gluten freies Brot, haben wir den Morgen sehr genossen. Es war richtig schön.


Was wolltet Ihr in Eurer eigenen Stadt schon lange mal sehen?


1 Kommentar

  1. Hallo Angel,
    das wollte ich auch schon des öfteren machen,habe mit meiner bezaubernden Nichte auch schon unten gestanden-dann sahen wir die langen Schlangen und die Anzeige wie lange es ca dauern würde-daraufhin sind wir gegangen.Das wollten wir uns nicht antun!Aber so habe ich dank Deiner Bilder mal den Blick gesehen! Danke
    Ja Berlin hat so viel zu bieten, aber man muss sich immer mal wieder aus dem Alltag befreien um es auch wahrzunehmen.
    Einen schönen Abend.
    Angelika

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über jeden Kommentar.