Reisen - Warnemünde 2013 | The Nina Edition


Ich habe Euch ja geraten die Zeit zwischen den Jahren zur Entspannung zu nutzen *klick* und habe mich doch tatsächlich selbst mal an meine Klugscheißer-Weisheiten gehalten: Der Lieblingsmann und ich waren für 2 Nächte in Warnemünde. Wir haben in der Hinsicht ausnahmsweise da mal einen Standortvorteil: mit dem Auto ist man in zwei Stunden dort und es gibt sogar eine Zugverbindung mit Interconnex, die kaum länger dauert *klick*. Irgendwas müssen wir Berliner ja auch haben. Ich lese schließlich immer ganz sehnsüchtig von Trips nach Frankreich, in die Niederlande oder nach Italien zum Shopping. Damit kann ich nicht dienen. Dafür mit einem Wellnesstrip an die Ostsee -hah!



Der Lieblingsmann und ich waren Ostern 2010 für zwei Nächte dort. Das war unser erster gemeinsamer Urlaub - na könnt Ihr mich schwärmen hören?! Es war ganz großartig "damals". Zwar noch nicht super warm aber im Strandkorb haben wir trotzdem einen Sonnenbrand bekommen und zum Fisch essen bei Gosch braucht man eh keine Bullenhitze. Ich schweife ab.


Der Lieblingsmann und ich schenken uns ja gern gegenseitig Events. Das können Theater- oder Musicalkarten sein, oder auch mal ein Cupcakes Kurs *klick*. Da wir beide zwischen den Jahren frei hatten und ich dieses zeitliche Niemandsland zu schade finde, um es zuhause auf der Couch zu verbringen oder in irgendeiner Shopping Mall habe ich dem Lieblingsmann zum Geburtstag zwei Übernachtungen in "unserem" Hotel geschenkt. Erst hatte ich ja noch überlegt ob wir nicht lieber in den Spreewald fahren sollen (weil ich mir bezüglich der Straßenverhältnisse nicht so sicher war, und es da auch so nette Arrangements gibt), aber dann habe ich mich doch für Warnemünde entschieden. Ich gebe es zu, Warnemünde hat den Gosch-Standort-Vorteil, der natürlich im Zusammenhang mit unserem vorherigen Aufenthalt dort wirklich schwer wiegt.


Also ging es am 3. Weihnachtsfeiertag, dem 27. los gen Norden. Wir hatten uns für das Auto und gegen die Bahn entschieden, weil wir so unabhängiger waren und auch früher ankommen konnten. Ohne Stau waren wir pünktlich zum Mittagessen dort und sind direkt nach dem Einchecken bei Gosch eingekehrt, wo der Lieblingsmann ganz traditionell "Matjes nach Hausfrauenart" gegessen hat. Für mich gab es Backkartoffel mit Nordseekrabben. Die Preise sind wirklich vertretbar: riesen Portion für nen Zehner - wie wir hier sagen.


Übernachtet haben wir direkt an der Strandpromenade im Hotel Bellevue (Seestraße 8), einem niedlichen Hotel direkt an der Strandpromenade mit dem besten und vielfältigsten Frühstück, das man sich vorstellen kann. Das Ganze übrigens für knapp 80 € die Nacht im Doppelzimmer. Da kann man wirklich nicht meckern. Dazu kommt noch die Parkgebühr von 6 € pro Tag und die Kurabgabe von 1,50 € p.P. pro Übernachtung. Wenn Ihr auf Seeblick steht, kostet es ein wenig mehr. Wir haben uns den geschenkt und lieber noch mal bei Gosch gegessen (Große Portion Scampis und Backkartoffel mit Scampi). Buchen könnt Ihr übrigens super über die hoteleigene Webseite oder auch über Booking.com.


2010 waren wir übrigens im Hotel zum Strand (Luisenstr. 4), das liegt quasi im Hof des Hotel Bellevue und teilt sich Rezeption und Frühstück mit dem Bellevue. Unser Zimmer dort war etwas moderner und weniger traditionell, was ich keineswegs als besser oder schlechter bezeichnen möchte.


Gegessen haben wir übrigens außer bei Gosch noch beim Griechen "Hellas" im Teepott *klick* und im Steakhaus Hurricane *klick*. Beides ok, muss man aber nicht hin. Relaxt haben wir in der Saunelandschaft und dem Meerwasserpool des Hotel Neptun. Ihr wisst schon, das ist dieser "Wolkenkratzer" an der Promenade. Mit dem After-Work-Ticket für 17,50 € ist das eine gute Alternative zum Tagespass, der auch von den anderen großen Hotels wie Hübner *klick* (29,50 €) und Hohe Düne *klick* (38 €) angeboten wird. Im Neptun gibt es außerdem noch ein Abendticket für 12,50 € *klick*, das galt aber nur Sonntag bis Donnerstag und kam daher nicht in Frage. Wenn Ihr dennoch lieber den ganzen Tag dort verbringen wollt, checkt mal den Kurpass, in unserem war ein 5 € Voucher. Handtücher kosten übrigens im Neptun extra. Badelatschen nicht vergessen!


Unseren Latte Macchiato bzw. Massala Chai haben wir übrigens in Schusters Café und Cocktailbar im Teepott getrunken. Ich bin ja die absolute Zuckerschnute, das wisst Ihr denke ich. Ich liebe Baiser! Die allerbesten Baisers bekommt Ihr im Café Röntgen (Seestraße 5) quasi direkt neben dem Hotel.


Geausflugt sind wir per Schiff (Hafenrundfahrt + Mini-Ostseefahrt) mit der MS Baltica (auch hier gibt es einen Rabatt in der Kurkarte). Nächstes Mal wollen wir unbedingt nach Kühlungsborn mit dem Schiff, natürlich inklusive Landgang. Dafür hat die Zeit nicht gereicht. Außerdem wollen wir dann auch das Bio Café mit glutenfreiem Kuchen ausprobieren *klick*.


Auf dem Rückweg sind wir dann noch über die Rostocker Altstadt gefahren (schaut mal im niedlichen Rosenrot (Langestr. 5, 18055 Rostock) vorbei) und haben noch kurz in Karls Erlebnis-Dorf in Rövershagen *klick*  vorbeigeschaut. Dort könnt Ihr neben der Marmeladen- und BonBon-Produktion auch einen Weltrekord in Tonkrügen bewundern. Außerdem lädt eine riesige Scheune zum Shopping ein.


Na, auch Lust bekommen? Wohin soll Euer nächster Kurztrip gehen?

1 Kommentar

  1. Ich bin zwei mal schon von Berlin mit den Zug dort hingefahren. Warnemünde
    hat mir sehr gefallen. Auf den Leuchtturm war ich natürlich auch.

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