#readinginspo - "Der Poliziotto" von Uli T. Swidler


Als bekennender Italien-Fan konnte ich vor diesem Buch in der Buchhandlung bei einem Hamburg Besuch nicht Halt machen.


Amazon fasst das Buch wie folgt zusammen: "Roberto Rossi ist ein Poliziotto. Er regelt den Verkehr in Urbino: 16000 Einwohner, sehr italienisch, sehr malerisch – sieht man einmal ab von der Frauenleiche im Keller tief unter dem Palazzo Ducale. Ein Giftmord offenbar. Seltsamerweise wird ausgerechnet Roberto, der nicht übermäßig helle Streifenpolizist, mit der Aufklärung des Verbrechens betraut. Und die gelingt ihm am Ende, unterstützt von seinen Freunden, von Bekannten, die ihm etwas schulden, und auch mit Hilfe seines nervigen neuen Nachbarn – der sich als pensionierter Kripokommissar aus München entpuppt."


Ein Kriminalroman ist kein Krimi. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus Roman und Krimi, d.h. das Buch ist nicht wirklich spannend und animiert auch nicht zum mitraten, weil der Mörder im Gegensatz zum Krimi gar nicht von vornherein in die Story eingebunden ist. Der Poliziotto Roberto ist eine trottelige dabei aber arrogante und eingebildete Figur, die mich zeitweise genervt hat. Vom Buchrücken hatte ich mir ein Mitwirken an der Lösung des Falls durch den Münchner Nachbarn erhofft. Interessant fand ich hingegen die drei Bekannten, die Roberto halfen den Fall zu lösen. Das Buch besticht durch seine italienische Atmosphäre und die Verwendung von italienischen Worten. Es ist ein netter Zeitvertreib. Wenn man es nicht gelesen hat, hat man aber auch nichts verpasst.

Auf der letzten Seite befindet sich noch das Rezept zu der Lieblingspasta des Poliziotto. Darauf bin ich dann doch gespannt. Ich halte Euch auf dem Laufenden.




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